Cleveland Flammpunktprüfer

Die Cleveland-Methode prüft, ob Dämpfe, die beim Erwärmen entstehen, anwesend und entflammbar sind. Mit Ausnahme von Brennstoffen wird das Verfahren im Temperaturbereich zwischen +79°C und +400°C. Ziel ist es, die Lager- und Transportsicherheit von entzündlichen und brennbaren Stoffen zu erfüllen..


Die Prüfung erfolgt an 50 – 100 ml Probe, die sofort auf die Starttemperatur von 79 °C gebracth wird. Jetzt geht es mit einer langsamen konstanten Heizrate aufwärts bis zu der Temperatur, wo die Probe entzündet. Die Zündung erfolgt über eine kleine Gasflamme, die in festen Intervallen in den Tiegel getaucht wird.  Dies wird auch als GO/NOGO-Verfahren bezeichnet.


Mit der Cleveland-Technik kann auch der Brennpunkt bestimmt werden. Hier wird die Probe auf eine vorgegebene Temperatur erhitzt. Dann wird ein Zündversuch vorgenommen. Entweder brennt die Probe oder nicht. Abweichend hiervon kann auch das Weiterbrennverhalten beobachtet werden.


Als Alternative gilt das Gleichgewichtsverfahren mit den Modellen NPV oder Seta-Flash, die mit weniger als 4 ml Probe auskommen und als Schnelltest mit gleicher Genauigkeit gefahren werden können.


Automatisches Modell NCL-440


Ausstattungsmerkmale:

  • Temperaturbereich RT … +400 °C
  • Flamm- und Brennpunkt über Ionisierungsring
  • Datenspeicher mit mehr als 200 Ergebnissen
  • Automatisches Zünden und Löschen
  • Automatische Gasabschaltung bei Messende
  • Notaus
  • Option: Probenwechsler
  • Option: elektrische Zündung
  • Optionale Gaskartusche
  • Supervisor Software unter MS-Windows XP
  • LIMS-Anbindung
  • RS-232 und Ethernet

Halbautomatisches Modell NCL-220


Ausstattungsmerkmale:

  • Temperaturbereich RT … +400 °C
  • Flamm- und Brennpunkt über Brenner
  • Manuelles Zünden und Löschen
  • Automatische Heizung

Manuelles Modell NCL-120


Ausstattungsmerkmale:

  • Temperaturbereich RT … +400 °C
  • Flamm- und Brennpunkt über Brenner
  • Manuelles Zünden und Löschen
  • Manuelle Heizungsführung


Normenauswahl